Mittwoch, 4. September 2019
Geh nicht ran.
Montag, 2. September 2019
Updates
Montag, 4. März 2019
Hurra, sie lebt.
In der Regel gehe ich dann auch nicht auf Nachrichten ein und melde mich auch nicht, ich möchte einfach niemanden einweihen.
Meine Freunde wissen das und haben es als eine meiner vielen Macken akzeptiert.
Ich bin das große Fragezeichen das…einfach da ist.
Man kann mich allerdings immer anrufen, oder mir schreiben wenn man sich nicht so gut fühlt, dafür nehme ich mir die Zeit – immer. Alles und immer, solange sich die Gespräche nicht um mich drehen. Wenn ich sage ich gehe nicht auf Nachrichten eine, dann sollen damit nur belanglose Gespräche gemeint sein (ich lese sie aber).
Darum soll es aber eigentlich gar nicht gehen.
Ich dachte mir, da ich so oder so nicht genug Schlaf kriege, könnte ich mich so spät in der Nacht wenigstens mit Dingen beschäftigen die mir Freude bereiten.
So beschloss ich mich mal wieder zu Wort zu melden, wenn auch nur kurz (ich schreibe in den nächsten Tagen eine Klausur).
Ich fragte mich, ich fragte mich, ich fragte mich, ich fragte mich.
Ich fragte mich ob ihr, meine treuen sechs Leser, zurecht kommt? Wie sieht es in eurer Welt aus?
Wie sieht es in eurer Welt aus und wie wohl die Welt durch eure Augen aussieht? Was seht ihr?
Und wo ich euch schon so direkt anspreche, vielleicht könnt ihr mir einige aktive Blogs in den Kommentaren zum abchecken hinterlassen? Irgendwie beschäftigt mich in letzter Zeit der Fakt, dass so viele Blogger von der Fläche verschwunden sind. Und auf der Suche nach aktiven oder aktiveren Blogs finde ich meistens…nichts.
Passt auf euch auf.
Samstag, 22. Dezember 2018
In Bewegung
Wow, ja, das kommt wohl dabei raus wenn man sich nach längerer Zeit mal wieder hinsetzt und sein Verhalten analysiert, welches man immer an den Tag legt.
Einige Dinge sind neu auf der Liste, andere…weniger neu. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich einfach nichts ändern wird wenn man versucht alles auf einen Schlag zu ändern. Denn traurigerweise kann man Gewohnheiten nicht einfach von einen Schlag auf den anderen ablegen, Wunden heilen nicht über Nacht und man öffnet auch nicht einfach eines Tages die Augen und stellt fest, dass sich der ganze Charakter verändert hat. Es ist ein Prozess, ein langer Prozess.
Dinge brauchen Zeit. Alles braucht Zeit. Auch wenn alles immer in ständiger Bewegung ist und nichts stehen bleibt, es braucht Zeit.
So nehme ich mir nun immer an einem Punkt der Liste zu arbeiten, bis ich (hoffentlich) erfolgreich zum nächsten komme.
Wie kommt ihr zurecht?
Sonntag, 16. Dezember 2018
In Hülle und Fülle…oder so.
Jedenfalls wollte ich nur sagen, dass ich liebe. Ich liebe und ich lebe. Ich liebe alle und seitdem ich langsam aber sicher lerne mit Gefühlen umzugehen sprudeln sie einfach so aus mir heraus. Eine Sache die mich anfangs etwas irritiert hat, ist dass es nicht so ganz üblich zu sein schien seine Gefühle einfach aus dem heiteren Himmel ohne jeglichen Grund und total spontan einfach auszudrücken – Erdlinge finden das komisch. Das fand ich…scheiße. Also beschloss ich für mich…dass das scheiße ist (ich wette das hat niemand kommen sehen). Es sollte so nicht sein, fand ich, also habe ich einfach so weiter gemacht wie bislang auch.
Irgendwie ist die Kommunikation und der Zusammenhalt unter meiner Squad dadurch besser geworden und die Beziehung zu meiner Mutter auch. Ich schätze wenn man Menschen zeigt, dass es okay ist Gefühle zu fühlen und sie in Hülle und Fülle zum Ausdruck zu bringen…dann regnet es Konfetti und Glitzer und überall sind Regenbögen…ich meine dann führen alle ein erfüllteres Leben.
Ach ja, das Bildungssystem ist wirklich scheiße. Wirklich, wirklich scheiße. Und wir wissen nur was wir wissen dürfen, quasi. Das hat nichts mit diesem Post zu tun, aber ich wollte mich nur mal eben auskotzen.
Sonntag, 11. November 2018
Von Großstadtmenschlein und Paranoia.
7:19 Uhr. Meistens dann stehe ich an der Tür der U-Bahn. Nach zwanzig Minuten Busfahrt und vierzig bis fünfzig Minuten S-Bahn, bin ich von dort aus nur noch fünf Minuten mit der U-Bahn zur Schule unterwegs. Ja, ich brauche knapp eine Stunde und ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten zur Schule...mal ein paar Minuten mehr oder weniger. Und wer gerade einen tiefen Seufzer ausstoßt und mir in Gedanken sein Beileid ausspricht: Ich weiß.
Und um 5:00 Uhr morgens aufzustehen macht auch wirklich keinen Spaß, genauso wenig wie zur Bushaltestelle zu sprinten um den Bus zu kriegen, aber lächerlicherweise bin ich gerne mit der Bahn unterwegs. Wenn ich gerade nicht angepöbelt oder von Wespen attackiert werde, betrachte ich die Großstadtmenschlein in ihrem natürlichen Lebensraum. Ich mag Menschen, vor allem Fremde. Fremde sind meistens Menschen die mir nicht zu nahe treten, seltsamerweise fühle ich mich wohl und sicher umgeben von hunderten von Fremden die sich weder um mein Wohlbefinden noch meine Existenz scheren. Und vielleicht ist es genau das was ich an Fremden mag, ich bin unsichtbar aber nicht allein. Niemand nimmt Notiz von meiner Existenz, ich kann machen und sagen was ich will, sobald sich die Türen öffnen, wird sich niemand mehr danach an mich erinnern. Gleichzeitig stressen mich meine Paranoia ungemein und von so vielen Menschen umgeben zu sein macht es nicht besser. Es ist lächerlich widersprüchlich, ständig bin ich irgendwo zwischen "Okay, alles ist gut, entspann dich" und "Halt dein Messer sicherheitshalber bereit, du wirst es mit hoher Wahrscheinlichkeit brauchen weil die ganze Welt darauf aus ist dich umzubringen".
Mama sagt ich bin krank. Mama weiß nicht was diese Augen gesehen haben und dieser Körper zu spüren bekommen hat.
Eigentlich hat sich nichts geändert, ich ziehe nach wie vor Menschen mit bösen Absichten magisch an und ich fürchte nach wie vor das einige ihren Weg zurück in mein Leben finden. Das einzige was sich geändert hat, meine ich, ist lediglich dass ich froh bin nach einem Jahr in Einsamkeit andere Stimmen zu hören außer meiner eigenen. Vielleicht sollte ich mein oben erwähntes gewagtes Statement zurücknehmen. Ich fühle mich nicht wohl und sicher, ich bin nur froh andere Gesichter zu sehen und andere Stimmen zu hören. Andere Gesichter und Stimmen als jene in meinem Kopf.
Ich habe eines in den vergangenen Monaten gelernt: Ich bin kein Großstadtmenschlein. Und ich will keins sein.